Mittwoch, 11. März 2026
Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, laufen wir nochmals zur Kirche. Die hölzerne Eingangstüre ist der Hammer. Drinnen wieder Fotoverbot. Wir werden richtig geblendet vom Gold, das die vielen Altare ziert. Man kann hier auch sein Auto segnen lassen. Die meisten Fahrer dekorieren ihr Fahrzeug vor der Segnung.
Wir fahren weiter Richtung peruanische Grenze. Man hat uns gesagt, dass in Peru Benzinknappheit herrsche, weil eine Leitung geplatzt sei. Wir werden sehen.
Wir kommen am kleinen Flughafen vorbei. Die Startbahn führt zum See. Die Strasse wird immer schlechter. Schon bald erreichen wir die Grenze. Die Strasse ist mit Fässern gesperrt. Ein Herr nimmt die Fässer weg und lässt und durchfahren. Dann stehen wir wieder vor einer Absperrung, die mit einem Schloss versehen ist. Wir erledigen die Formalitäten auf der bolivianischen Seite. Das geht sehr speditiv.
Wir müssen ein paar Minuten warten, bis eine Dame die Absperrung öffnet. Durch ein gemauertes Tor fahren wir nach Peru. Auch dort sind die Formalitäten kein Problem.
Das Auto wird von drei Herren kontrolliert. Die ganze Zeit futtern sie Süssigkeiten aus einem grossen Sack. Sie benehmen sich ein wenig wie Machos. Neugierig schauen sie in unsere Schränke und haben nichts zu beanstanden.








Die Weiterfahrt geht zuerst dem See entlang und danach ins Innere. Die Landschaft ist flach und mit vielen kleinen Feldern übersät. Zwischen den Bohnen und Kartoffeln stecken Vogelscheuchen. Manchmal tauchen bizarre Felsen auf.
In der Ortschaft Juli will Manfred Geld abheben, kommt aber zuerst Mitten in einen Markt zu stehen. Bei Western Union sagt man Manfred, er könne nicht sich selbst Geld schicken!!??? Das erste Mal während unserer langen Reise, dass in einer Bank so etwas gesagt wird.














In Puno will Manfred zuerst Geld holen und wird wieder von Google in die engsten Gassen geschickt. Dazu ist dort erst noch keine Bank. Wir parkieren auf dem öffentlichen Parkplatz am See. Manfred geht zu Fuss in die Stadt. Die Banken haben aber schon geschlossen. In der Altstadt lassen wir uns ein gutes Abendessen schmecken. Als wir zurück auf den Parkplatz kommen, weisst uns die Platzwartin einen anderen Platz zu. Wir können hier schlafen, sollen aber ins Licht in die Nähe der Läden umziehen. Dort werden wir gesehen und die Securitas patrouilliert in der Nacht. Dort wo wir jetzt stehen, ist es stockdunkel.





