Zorritos Swiss Wassi – Cuenca

Montag, 13. April 2026Nachdem wir gestern das schöne Ambiente im Swiss Wassi genossen haben, geht es heute weiter Richtung ecuadorianische Grenze. Die Strasse wird immer schlechter. An der Grenze wird zuerst der Camper angeschaut. Der Grenzer schaut nur kurz hinten hinein und dann dürfen wir weiterfahren zum Grenzposten. Es ist nichts angeschrieben und so fragen wir uns durch. Eigentlich ist es keine grosse Sache. Nur beim Auto einführen geht es ein bisschen länger, weil das mit dem Internet und E-Mail nicht auf Anhieb klappt. In den Camper einsteigen, Gurt anziehen, Manfred fährt los und öffnet die Fenster. Es ist sehr heiss im Camper. Klimaanlage aufdrehen, Kamera bereit machen und nicht nach draussen schauen. Platsch, und wir sind geduscht. Wir sind unter einem Bogen durchgefahren und von dem werden wir desinfiziert. Wenigstens kühlt es ein wenig.

Links und rechts der gut ausgebauten Strasse wachsen Bananenstauden und dies mehrere Kilometer lang. Abbiegen Richtung Berge, wo es schwarz und regnerisch aussieht. Zuerst aber fahren wir an vielen Erdrutschen vorbei. Wenn wir so den Felswänden entlangfahren, dann habe ich schon ein flaues Gefühl im Magen. Da kommen so grosse Felsbrocken herunter, dass man keine Chance hätte. Auch ist die Strasse jetzt wieder sehr löcherig.

Als erstes merke ich in Ecuador fahren keine 3 Radvehikel herum. Dann gibt es viel weniger Bremsschwellen. Die Häuser sind mehr verputzt und angemalt. Sie haben richtige Dächer. Ob das an der Höhe oder am Land liegt!

Manfred kauft an der Strasse Bananen. Ein Bund etwa ein Kilo schwer kostet einen halben Dollar. Manfred darf zuerst kosten. Als er mit dem Bund zum Auto läuft, kommt der Verkäufer hinterher und schenkt ihm zwei rotschalige Bananen. Die Bananen schmecken unverschämt süss. Kein Vergleich mit den Exemplaren bei uns im Laden.

Es fängt an zu regnen und der Nebel nimmt uns beinahe jede Sicht. Es ist schwer sich zu orientieren, denn es gibt keinen weissen Mittelstreifen. Vor uns fährt ein weisses Auto am Ende einer Kolonne. Es hat kein Licht angeschaltet. Manfred muss aufpassen, dass er nicht auffährt, dazu sieht man die Löcher in der Strasse nicht mehr.

Kurz vor Cuenca wollen wir einen Campingplatz aufsuchen. Wir finden ihn nicht so richtig und wo wir denken er könnte sein, ist niemand zu Hause. Nächste Station Hosteria Duran. Sie nehmen uns auf. Das Hotel ist schön und wir dürfen auch den warmen Pool benutzen, wenn wir wollen.

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