Ipiales – San Francisco

Mittwoch, 29. April 2026

In Ipiales braucht Manfred lange, bis er Geld wechseln und eine Sim-Karte von Kolumbien kaufen kann. Erstens machen die Geschäfte erst um 10 Uhr auf und dann muss er die Geschäfte auch noch suchen, denn wir haben keine Internetverbindung mehr. Der Parkwächter hilft so gut er kann.

Die Strasse Richtung Pasto ist gut ausgebaut, aber sehr steil. Ob es jetzt runter oder hinauf geht, es ist immer steil. Es gibt einige Sandbahnen für die LKW. Die sehen hier vielfach anders aus als in Ecuador. Dort wo die Waren liegen, ist eine Plane darüber gespannt. Das bei den kleinen wie den grossen Lastern. Wir erklimmen 3200m und fahren wieder hinunter auf 2000m. Danach geht es wieder auf dieselbe Höhe und auf 1700m hinunter. Unsere Bremsen fangen an zu riechen und wir legen eine halbstündige Pause ein. 

Wir gehen es nun langsamer an und benützen die Motorbremse mehr. Aber lieber langsam vorwärts als gar nicht. Wir erreichen Pasto und biegen nach Osten ab. Trotz gelb eingezeichneter Strasse ist sie immer noch sehr gut. Keine Schlaglöcher! Manfred wird müde, kein Wunder bei so vielen Kurven!!! Wir beschliessen die Strasse «Trampoline del Muerte» heute nicht mehr zu befahren. Sie fängt in San Franzisco an und ist Schotterpiste. Wir parkieren neben der Kirche, wo wir heute übernachten werden.

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