Mittwoch, 22. April 2026
Das Taxi fährt uns mitten in die Stadt. Zuerst besuchen wir ein Familienunternehmen, das Schokolade herstellt. Alles ist sehr klein und überschaubar. Der Bruder des Inhabers war in der Schweiz, um das Herstellen von Schokolade zu lernen.
Wir erfahren, dass ein Kakaobaum 3-5 Jahre braucht, um die erste Bohne zu produzieren. Dann kann er aber 40 Jahre lang jedes Jahr 30 bis 50 Bohnen erzeugen. Er sagt, dass der Kakao aus Ecuador und Brasilien viel besser ist als der Kakao aus Afrika. Die Bohne aus Afrika ist eher dunkel und lang, die aus Südamerika gelb und kürzer. Im Familienunternehmen wird nur Schokolade aus 65% oder 85% Kakao hergestellt. Wir sehen in Reagenzgläsern, was in einer Schokolade drinnen ist. So eine Schokolade von Nestlé hat nur wenig Kakao drinnen, viel Milchpulver und Zucker, ausser es ist anders angeschrieben. Hier wird der Kakao in einem kleinen Ofen geröstet. Sieht aus wie ein Microwellenofen bei uns zu Hause. Der Chef persönlich löst dann von Hand die Schale vom Kern. Für ihn sei das wie Mediation. Auch die beiden Conchier Maschinen sind sehr klein. Eine Angestellte haben wir von draussen gesehen Schokoladentafeln von Hand einpacken. Als wir im Geschäft stehen, tabliert sie die Schokoladenmasse auf einem Marmortisch und giesst danach die Tafeln. Nach den vielen Erklärungen dürfen wir alle Geschmacksrichtungen, die sie anbieten probieren. Die Schokolade mit Mandarinen schmeckt mir besonders gut. Wir kaufen natürlich ein paar Tafeln. Sie sind nicht günstig. Eine Tafel mit 85% Kakao kostet 6 Dollar. In Ecuador ist der amerikanische Dollar Staatswährung.













Wir bummeln durch die Stadt und schauen uns zuerst eine Kirche mit Museum an. Wahnsinnig, was hier alles an Gold in den Kirchen ausgestellt ist. Bei einer anderen Kirche vis-a-vis essen wir draussen auf dem Balkon unser Mittagessen. Es ist interessant den vielen Menschen beim Vorbeilaufen zuzusehen.




















Es folgt die nächste Kirche und zuletzt die Franziskanerabtei. Dort kann man auch auf das Dach hinaufsteigen und die Aussicht geniessen. Die Stadt hat schon viele Erdbeben und Vulkanausbrüche überstanden. Immer wieder haben die Menschen das Zerstörte wieder aufgebaut.

































Jeden Abend ein Farbenspektakel.


