Samstag, 18. April 2026
Noch vor dem Frühstück steigen wir in die Badehosen und geniessen das heisse Wasser im Thermalbad. Es wird auch von anderen Besuchern rege genutzt.
Wir laufen in den Ort, um in der Markthalle noch Gemüse einzukaufen. Wir probieren dann das Menu in einem einheimischen, kleinen Restaurant. Es gibt zuerst Suppe. Eine Bouillon mit Reis, Karotten, grünen Bohnen und noch etwas vom Huhn. Bei Manfred ist es ein Fuss!!! Danach einen Teller randvoll mit Reis, weissen Bohnen an Tomatensause, eine halbe Kochbanane, Salat aus Eisberg, gekochten Karotten und Mais. Obendrauf ein ecuadorianisches Schweinekotelett vom Grill. Will heissen, ganz dünn geschnitten. Mal sehen, was unser Darm und Magen dazu sagt. Dazu ein frisch gepresster Obstsaft. Kosten 3.50 Dollar pro Menu.





Am Nachmittag sind wir Richtung Osten gefahren. Banos wird auch das Tor zum Amazonas genannt, denn nur 70 Kilometer weiter und das Amazonasgebiet fängt an. Auf der Karte sind keine Strassen mehr eingezeichnet, dafür viele Flüsse. An dieser Strasse kann man einige Wasserfälle besichtigen. Banos ist auch als Abenteuerstadt bekannt. Man kann hier vieles machen, wozu ich definitiv zu alt bin. Gegenüber einem Wasserfall kann man zum Beispiel auf einer riesigen Schaukel über den Abgrund schaukeln. Schon beim Anblick wird mir schlecht. Wir fahren bis zur Mundo Amazonico. In meiner Naivität dachte ich, dem Namen nach müsste das etwas mit der Natur vom Amazonasgebiet zu tun haben. Also mit Flora und Fauna. Schon am Strassenrand dorthin habe ich viele Pflanzen gesehen, die ich gerne fotografiert hätte. Aber es gibt keine Parkplätze, ausser bei den Aussichtspunkten zu den Wasserfällen. Dort wachsen aber nicht die gleichen Pflanzen wie im Wald, den wir durchfahren. Mundo Amazonico ist aber ein Aussichtspunkt auf den Rio Pastaza mit allen möglichen Sujet auf die man sich stellen oder setzen kann. Hat also nichts mit Natur zu tun, ausser dass man im Hintergrund den Fluss sieht.



































Auf dem Rückweg gibt es wieder mal eine deftige Himmelsdusche. Am Abend laufen wir nochmals in die Stadt und essen in einem Restaurant ein Stück Rindfleisch. Auf dem Heimweg schlürfen wir noch einen Absacker. Auf mich wartet dann noch der Computer. Wir schlafen wieder am selben Ort wie gestern.







