Quito

Dienstag, 21. April 2026

Als ich gestern Nacht noch am PC meinen Blog schrieb (mit dieser Aussicht) und Manfred schon im Land der Träume weilte, da rüttelte jemand an unserem Camper. Ich dachte das zürcherische Paar, das noch am späten Nachmittag kam, erlaube sich einen Jux. Ich rief: « He da, wer rüttelt da an unserem Camper!» Keine Antwort, dafür noch ein heftigeres Rütteln. Erst am Morgen erfahre ich dann, dass ich 12 Kilometer von hier, ein Erdbeben der Stärke 5.2 gespürt haben. Das war wirklich heftig! Es ist aber auch kein Wunder, dass hier immer wieder Erbeben passieren, denn wenn man auf die Karte schaut und links und rechts auf unsere gestrige Reiseroute, dann sieht man entlang der Strasse nur Vulkane. Cotopaxi ist in der Gegend der Grösste noch aktive Vulkan. Letzter Ausbruch 2015

Am Morgen habe ich bis 8 Uhr geschlafen, dafür ist jetzt meine Migräne verschwunden. Draussen mäanderte der Nebel umher. Die zwei Haushunde haben sich den besten Aussichtsplatz ausgesucht. Manfred ist den ganzen Morgen damit beschäftigt alle «Mitbewohner» kennen zu lernen und am Erfahrungen auszutauschen. Als er endlich bereit ist in die Stadt zu fahren, fängt es an zu regnen.Zwischen zwei Regengüssen, erledigen wir den Einkauf zu Fuss. Als es um 16 Uhr ganz aufhört zu regnen, ist es zu spät für die Stadt. Wir bekommen die schlechte Nachricht, dass unsere Fähre für den Camper vorverlegt wurde. Vom 17. Mai auf den 24. April. Das ist für uns unmöglich. Nächste Fähre wahrscheinlich am 27. Mai. Wir wollen aber nicht so lange in Cartagena bleiben, denn dort ist es heiss und feucht.

Dafür zeigt sich der Vulkan Cotopaxi (5897m) immer mehr. Schön, dass wir ihn auch noch zu Gesicht bekommen. Sogar zum Sonnenuntergang lässt er sich immer noch sehen.

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