Quito – Ibarra

Freitag, 24. April 2026

Noch nie war der Himmel morgens so klar wie heute. Wir sehen nicht nur den Cotopaxi Vulkan, sondern auch der sehr viel entferntere höchste Vulkan Ecuadors Chimborazo (6310m). Er sei der Sonne näher als der höhere Mount Everest. Ganz links sehen wir auch noch den Atacazo (4463m). Er scheint der Höchste zu sein, das aber nur, weil er uns am nächsten ist. Andy, der Chef, will unbedingt ein Foto von uns machen.

Wir fahren Richtung Norden zur Mitad del Mundo (Mitte der Erde). Zum Glück haben wir schon die Hälfte der Stadt hinter uns gelassen mit dem Erreichen des Campingplatzes. Da die Stadt sich wegen der Berge nicht in die Breite Ausdehnen kann, zieht sie sich in die Länge und das 50 Kilometer!!!!

Mitad del Mundo soll am Äquator liegen. Der Strich, der dort gezogen worden ist, liegt aber nicht genau auf dem Äquator. Wider besseren Wissens hat man das Denkmal dort aufgestellt, um es nahe an der Stadt zu haben. Gut für die Touristen und für Quitos Geldbeutel. Es ist auch alles sehr für die Touristen aufgezogen. Mit vielen Andenkengeschäften, Restaurants und kleinen Museen über Kaffee, Kakao, Bier usw. Im Turm gibt es auf jedem Stockwerk eine Ausstellung. Zuerst über die Errichtung des Turms an dieser Stelle und danach über die Menschen in den verschiedenen Gebieten Ecuadors und deren Arbeit, wie Landwirtschaft, Fischen, Weben usw.

Ein kleines Stück müssen wir wieder zurückfahren und danach nordöstlich. Wir wollen zum richtigen Äquator. Dort ist alles auf Information ausgerichtet und nicht auf Souvenirgeschäfte. Der Eintritt ist genauso teuer wie am anderen Ort. Die Information aber sehr viel grösser. Ein Mann kommt mit uns und erklärt alles ganz genau in Englisch. Es ist alles sehr interessant. Vor allem, dass hier der Äquator immer senkrecht gezeigt wird und nicht waagerecht. Ich habe wieder einiges dazugelernt.

Dazu gibt es hier noch einen Agavengarten. Wunderschön sehen sie aus und sind auch sehr gross. Von hier sieht man auch den Vulkan Cayambe (5790m). Sein Gipfel ist auch schneebedeckt.

Unser nächstes Ziel ist Ibarra und der Campingplatz Sommerwind. Er ist bei allen Südamerika Reisenden bekannt und meist die letzte oder erste Station in Ecuador. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch ein bisschen vom Vulkan Imbabura (4609m.). Der Gipfel liegt in den Wolken.

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