Mittwoch, 8. April 2026
Die Wäsche ist noch nicht trocken, als wir am Morgen losfahren wollen. Es wird ein wenig später. Ausgangs Pacasmayo, über mehrere Kilometer, stehen alles Mühlen. Rundherum Reisfelder. Auf grossen Flächen liegt etwas gelbliches am Boden, das mit Rechen bearbeitet wird. Ist das Reis? Muss fast sein. Hier wird zu jedem Menu Reis und Pommes serviert. Reis ist Beilage, Pommes ist Gemüse!




Die Strasse nach Sipan ist eine einzige Schüttelpiste. Im Ort selbst ist sie neu betoniert. Auch die Fussgängerzone sieht gut aus. Aber danach, bis zum Museum, ist wieder Schritttempo angesagt.











Was die Menschen vor 1000 und mehr Jahren alles schon gemacht haben ist beeindruckend. Wenn man bedenkt welch primitive Mittel ihnen zur Verfügung standen, wir die Bewunderung noch grösser. Wir schauen zuerst das Museum an. Es beherbergt die Ausgrabungen von den Pyramiden gleich nebenan. Ausser die Grabbeigaben von den beiden Herrschern. Die sind im Museum in Lambayeque. Die Flut der Informationen ist enorm. Leider ist der Film, der gezeigt wird, von schlechter Bildqualität und viel zu schnelle Bilderwechsel. Das Museum ist großartig, doch zu dunkel. Teilweise kann man die Texte nicht lesen, da das Licht fehlt.











Nach dem Museum schauen wir uns die Ausgrabungsstätte an. Warum wussten die Archäologen, dass sie so tief graben müssen? Bevor man sich in Peru um die alten Völker, die hier lebten Gedanken machte und sich um die Rettung der Gegenstände aus jener Zeit kümmerte, wurde sehr viel gestohlen. Es gab auch hier Grabräuber.












Wir fahren weiter Richtung Lambayeque. Plötzlich will Manfred noch Gas auffüllen. Doch der Mann dort will heute nicht mehr auffüllen. Manana!
Manfred will ans Meer fahren zum Übernachten. Bis wir dort sind ist es dunkel und einen Parkplatz gibt es auch nicht. So stehen wir heute Nacht vor der Polizei in Pimentel.








