Medio Mundo

Donnerstag, 2. April 2026

Wir sind die einzigen Gäste. Es ist sehr ruhig hier, nur der Pazifik grollt in der Ferne.

Gegen 10 Uhr ist eine grössere Putzequipe am Werk. Die Bungalows werden gereinigt. Auch unsere Waschblocks werden poliert. Es scheint, dass auf Ostern doch noch mehr Leute anreisen werden. Nach dem Mittagessen tröpfeln die ersten Gäste ein. Es wird hier vor allem in der Lagune geschwommen. Auch Zelte werden aufgestellt. Allerdings darf das nicht auf dem Rasen erfolgen, sondern auf dem Sandplatz.

Abends ist dann auch das Restaurant geöffnet. 

Ich schaue den Reihern zu. Vor allem ein Seidenreiher hat es mir angetan. Er steht auf einer kleinen Mauer, dort wo das Wasser an der engsten Stelle durchfliesst und fischt. Er verteidigt den Platz gegenüber seinen Artgenossen.

Wir sitzen draussen und faulenzen. Später schauen wir uns noch die weitere Reise auf der Karte an. 

Abends tönt es vom Strand her laut. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Ich montiere einfach meine Stöpsel, damit ich schlafen kann.

Freitag, 3. April 2026

Der Morgen ist neblig. Wir unternehmen einen Spaziergang der Lagune entlang. Das noch vor dem Frühstück. Da kommt es uns gerade recht, dass es im Restaurant ein Frühstück gibt. Wir bestellen ein amerikanisches Frühstück. Wahrscheinlich war der Koch noch nie in Amerika. Wir bekommen einen Ananassaft, der gut schmeckt. Dazu einen Neskaffee und Rührei. Die zwei kleinen Brötchen schmecken wie ein 3 Tage altes Pariser Brot und sind auch so hart! Definitiv ist das kein amerikanisches Frühstück!

So gut gestärkt laufen wir noch an den Strand. Die Brandung ist rau. Viele Vögel sitzen am Strand. Von der Ferne kann ich sie aber nicht bestimmen und der Feldstecher liegt im Camper.

Der Campingplatz hat sich mittlerweile gefüllt. Nicht mit Campern oder Zelten, sondern mit Leuten die in den Bungalows übernachten. 

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