Camping El Manantial – Cartagena

Sonntag, 24. Mai 2026

Am Morgen raschelte es komisch im Camper. Kurze Zeit später finde ich einen angeknabberten Apfel und danach Kotkörnchen. Wir haben auf dem Bauernhof ein Nagetier aufgelesen.

Um 13 Uhr können wir in unser Bed & Breakfast Zimmer einziehen. Wir verabschieden uns von den Menschen auf dem Campingplatz. Das sind 2 Schweizer Paare, deren Fahrzeuge auch auf die Fähre müssen. Dazu ein Paar aus Costa Rica, das die lange Reise erst beginnt. Graham, der Bauernhofbesitzer kommt noch auf einen Schwatz vorbei.

Wir finden das Haus in Cartagena ohne Probleme. Auch hier ist es sehr heiss. Aber wir haben ein Zimmer mit Klimaanlage. Einige Nahrungsmittel gebe ich der Hausherrin ab. Anderes lege ich in den Abfallsack. Meine Koffer und was ich heute und morgen noch brauche nehmen wir auch ins Zimmer.

Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Altstadt. Wir müssen Flüssigkeit tanken. Junge Frauen werden aufgebrezelt fotografiert. Langsam beginnt das Nachtleben. An vielen Hausfassaden kann man gemalte Bilder bewundern. 

Manfred verleibt sich eine Fischmalzeit ein, während ich noch einmal Rindfleisch geniesse. Zurück im Zimmer stossen wir mit einem Glas Sekt auf das Ende unserer Reise an. Die Flasche haben wir in Chile gekauft. Für mich ist es die letzte Nacht auf dem südamerikanischen Kontinent. Ich freue mich, all die lieben Menschen zu Hause wiederzusehen, auf mein Bett und vor allem auf richtig feines Brot. Etwas anderes habe ich auf der Reise nicht vermisst.

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