Machu Picchu

Montag, 23. März 2026

6 Uhr aufstehen, 7 Uhr Frühstück. Der Chef hat uns ein grandioses Frühstück zubereitet. Wir können auch noch Eier und Cereals haben. Aber was da auf dem Tisch steht genügt vollkommen. Der Chef Santiago bietet uns an bis 14 Uhr im Zimmer zu bleiben. Wir können so nach der Besichtigung noch ein Nickerchen machen, meint er.

Um 8:30 Uhr in die Warteschlange zum Bus stehen. Viele Führer bieten ihre Dienste an. Wir wählen einen Mann aus und er führt uns durch alles, was wir machen müssen, um in den Bus einzusteigen. Um 9:30 geht’s dann den Berg hoch. Man kann auch nach Machu Picchu laufen. Es geht durch den Urwald, gerade hoch oder hinunter. Unser Führer sagt, es sind ca. 1600 ungleiche Treppenstufen. Vielleicht, wenn ich jünger wäre, wäre es eine Option. Im Bus kann ich die vielen Blumen und Pflanzen nicht fotografieren. Ich sehe aber viele. Auch sehe ich unzählige Bromelien in den Bäumen.

Um 10 Uhr fängt unsere Führung an. Wir bekommen ganz viele Informationen zu hören. Es würde zu weit führen, wenn ich das alles aufschreiben würde. Aber ein paar wenige Details. Ob der Ort mal Machu Picchu hiess oder nicht, weiss man nicht. Er wurde so getauft von den Entdeckern, nach den beiden Bergen links und rechts der Anlage. Es war ein spiritueller, religiöser und astronomischer Ort. Viel weiss man nicht, da von den Inkas keine Schriften erhalten sind. Einige Wissenschaftler sagen, sie hätten gar keine Schrift gehabt und andere beteuern, dass die Spanier alles kaputt gemacht haben. Unser Führer ist der Meinung, dass man keine solche Stadt aufbauen kann, ohne Pläne und dazu braucht es eine Schrift.Es gibt viele Terrassen. Die einen sind zur Befestigung des Hanges und die anderen ergeben Felder. Ungefähr 100 Jahre brauchte es, um die Stadt zu erbauen. 500 Menschen haben hier gewohnt. Aber ein paar tausend waren da, um die Stadt zu erbauen. Die Terrassen wurden unten begonnen. In jeder Terrasse liegen unten grosse Steine, dann Kies. Des weiteren Sand und zuletzt Erde. So wurde gebaut, damit das Wasser abfliessen konnte. Gebaut wurden die Häuser auch Erdbeben sicher. Die Öffnungen wie Fenster und Türen immer in Trapezform. Die wichtigen Häuser, wie Tempel, Königshaus kann man gut daran erkennen, dass die Steine exakt ineinander sich fügen. Bei den normalen Häusern wurden die Steine einfach aufeinandergeschichtet. Innen wurden sie mit Erde verputzt als Schutz vor der Kälte und Nässe. 

2 Stunden können wir uns mit dem Führer umsehen und erfahren enorm viel. Nachher geht es mit dem Bus zurück in den Touristenort. Dort meint Santiago, wir können bis 18 Uhr im Zimmer bleiben, denn es fängt an zu regnen. Was für ein toller Typ. 

Wir besteigen den Zug pünktlich und er fährt auch um 19 Uhr pünktlich ab. In Ollantaytambo schlafen wir auf dem Parkplatz beim Bahnhof. Es war ein toller, aber auch ermüdender Tag.

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