Freitag, 15. Mai 2026
Zum Frühstück gibt’s mal etwas anderes als üblich. Wir lassen uns Pancakes servieren. Mit einem Taxi fahren wir in die Altstadt. Wir steigen bei der Cathedral Metropolitana aus. Der Fahrer macht uns darauf aufmerksam, gut auf unser Sachen aufzupassen. Es laufen viele junge Venezolaner herum, die sich auf Taschendiebstahl spezialisiert haben.

Wir betreten die Kirche, die sehr einfach gehalten ist. Sie besitzt aber schöne Fenster. Es ist angenehm kühl im Inneren, während es draussen schon 30 Grad hat. Der Rundgang, der in unserem Buch beschrieben ist, führt durch lärmige Einkaufsstrassen. Mehr als 2 Kilometer lang sind Geschäfte und davor Verkaufsstände aufgestellt. Vor allem Kleider, Schuhe, Haushaltwaren und Esswaren werden verkauft. Ich frage mich, wer das alles kaufen soll.

















In der Iglesia La Candelaria müssen wir uns wieder abkühlen. Weiter und immer weiter geht es durch Einkaufsstrassen. Wir erreichen das Kunstmuseum, das mich ein wenig an die Bota Architektur erinnert, wegen der schwarz/weissen Farbe. Neben dem Museum stehen Figuren vom Künstler Fernando Botero, der aus Medellin stammt. Übrigens die Menschen aus Medellin sprechen den Namen nicht wie man ihn schreibt aus, sondern Medetschin. Der Künstler ist bekannt dafür, dass er Menschen und Tiere in Bronze sehr üppig darstellt. Mir kommt auch in den Sinn, dass ich schon einmal Figuren von Botero gesehen haben, und zwar in Eriwan Armenien. Diese korpulenten Skulpturen vergisst man nicht so schnell.














Wir laufen weiter zum Plaza Cisneros. Wir kommen am Palacio National vorbei, der heute ein Einkaufstempel ist. Auf dem Plaza Cisneros wächst Bambus und stehen 300 Lichtsäulen. Eine Monarch Falter fliegt an mir vorbei und setzt sich auf den Bambus. Schon ist der Rundgang zu Ende. Eigentlich enttäuschend, denn von einer alten Stadt hat man gar nichts gesehen. Es geht in der Innenstadt nur um das Einkaufen. Was schön ist, die Stadt ist sehr grün. Viele Bäume und Sträucher säumen die Strassen.








Mit einem Taxi fahren wir wieder auf 2600m hoch zu unserem fahrbaren Zuhause. Es ist spürbar kühler hier oben und man verträgt eine Jacke.

