Dienstag, 12. Mai 2026
Ich habe sehr gut geschlafen, obwohl es sehr warm war. Aber ich musste noch Schlaf von gestern nachholen. Regen ist weiterhin nicht in Sicht. Es ist schon am Morgen heiss und feucht. Ich muss unwillkürlich an eine Kartoffelpresse denken. So wie die Kartoffelwürstchen aus den Löchern quillen, so drücken die Schweisstropfen aus jeder Pore.
Als ich von der Toilette zurückkomme, rennt ein Leguan vor meinen Füssen vorbei. Ich hole die Kamera. Doch als ich nah genug bin, um abzudrücken, rennt er pfeilschnell auf einen Mangobaum. Ich habe nicht gewusst, dass die so schnell rennen können.








Am Ende der Stadt lassen wir unserem Camper eine Dusche zukommen. Er hat sie dringend nötig. Er muss auch sauber sein, wenn wir ihn im Hafen abgeben.




Von den 400m Höhe im Campingplatz, geht es schnell auf 2000m hoch. Danach durch einen 5 Kilometer langen Tunnel. Die Zahlstelle ist gleich nach der Ausfahrt vom Tunnel. Es kostet dieses Mal 5 Franken. Sofort führt die Strasse wieder hinunter, wo wir auf etwa 1500m in Medellin eintreffen. Uns erwartet viel Verkehr. Wir müssen durch die Stadt, um zum Campingplatz zu gelangen. Die Strassen werden immer steiler und enger. Busse kommen uns entgegen und wir wundern uns, wie sie die engen Stellen meistern. Dann geht es beim besten Willen nicht mehr weiter. Aber wir finden einen Ausweg und der ist breiter und einfacher zu fahren. Es geht wieder auf 2600m hinauf.


























Dies ist gut für uns, denn das Thermometer zeigt nur noch 19 Grad an. Das gibt eine gute Nacht. Morgen werden wir ohne Camper nach Medellin fahren und uns ein Hotelzimmer nehmen.




