Santa Elena – Guatapé

Samstag, 16. Mai 2026

Unsere Solaranlage hat gestern ganze Arbeit geleistet. Die Batterie ist wieder voll geladen. Wir müssen noch einmal einkaufen. Wir machen uns auf den Weg nach Guatapé oder El Penol. Wir wollen uns einen mächtigen Monolithen ansehen und beide Gemeinden machen ihren Anspruch auf ihn geltend.

In Kolumbien ist dieses Wochenende verlängert und wir müssen uns auf mehr Verkehr als sonst gefasst machen. Guatapé liegt an einem Stausee. Als der Fluss Rio Negro in den 70iger Jahren gestaut wurde, um Strom zu produzieren, entstand ein See mit vielen Armen. Auch eine Gemeinde versank in den Fluten. Die Gegend wird von vielen Touristen heimgesucht. Wassersport und fischen sind nebst dem Monolith die Anziehungspunkte. Der Fels besteht aus Granit und ist vom Ansatz bis ganz nach oben 220 Meter hoch. Man schätzt, dass er 10 Millionen Tonnen schwer und 70 Millionen Jahre alt ist. Er wurde 1954 zum ersten Mal bestiegen. Heute kann man ihn für 35’000 Pesos über 659 Treppenstufen erklimmen. Ich schaue ihn nur von unten an!

Die Ortschaft ist sehr farbig bemalt. Sogar die Tuk-Tuk sind kunstvoll verziert. Am Abend suchen wir einen Campingplatz auf und finden ihn verlassen vor. Manfred erwischt den Besitzer über WhatsApp. Er hat nichts dagegen, wenn wir bleiben, und das Geld sollen wir hinterlegen. Es gibt eine offene Küche und eine tolle Dusche.

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