San Francisco – San Agustin

Donnerstag, 30. April 2026

In der Nacht hat es heftig geregnet. Auch am Morgen, als wir um 9 Uhr losfahren, regnet es. Nebel schleicht herum. Ganz am Anfang der Trampoline de Muerte liegt ein Feld mit mir fremden Früchten. Kennt jemand den Namen?

Die Schotterpiste ist in einem guten Zustand, trotz Regen. Manfred muss sich sehr konzentrieren, den es geht auf und ab, sowie um unzählige Kurven. Ich habe Zeit die Pflanzen zu bestaunen. Manchmal ist die Strasse sehr eng, so dass nur ein Auto passieren kann. Dann ist sie wieder sehr breit und das Kreuzen, sogar mit LKW ist kein Problem. Die LKW kommen teilweise in einem hohen Tempo um die Kurve und dann steht man voreinander und einer muss rückwärtsfahren. Wir überqueren etwa fünf Furten, was bei dem niedrigen Wasserstand aber kein Problem darstellt. Wir brauchen für die 60 Kilometer Schotterpiste 3 Stunden!

In Mocoa fahren wir an den Fluss und nehmen uns Zeit für das Mittagessen. Im Wasser steht ein Reiher und versucht sich ein Mittagessen zu fischen. Die Fahrt durch den Ort ist wie ein Slalom. Die Motorräder überholen rechts und links und drängen sich ohne Rücksicht vor.

Die folgende Strasse ist geteert, führt aber auch durch Urwald. Leider hat es beinahe alle zwei Kilometer eine Baustelle. Das ergibt dann immer lange Wartezeiten. Aber sie sind für die Autofahrer wichtig, denn die Strasse wird erneuert und es gibt sogar eine neue lange Brücke über das Tal. Auch diese Strasse weist viele Kurven auf. 

Nach der Abzweigung nach San Agustin wird es schon langsam dunkel. Auch hat es viel Feierabendverkehr mit unzähligen Motorrädern. Der Mond scheint, als wir den Campingplatz erreichen.

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