San Antonio – Caral

Dienstag, 31. März 2026

 Wir sind schon früh unterwegs, denn heute müssen wir durch Lima fahren und das wird eine Geduldsprobe. Am Strassenrand stehen riesige Werbegebilde. Zum Teil viel grösser als in USA. Von San Antonio bis Ancon kommen wir nicht mehr aus den Häuserschluchten hinaus. Das sind genau 100 Kilometer und dazu brauchen wir 3 Stunden und 15 Minuten. Auf der Strasse ist ein Chaos. Menschen verkaufen Getränke, Früchte und Chips zwischen den Autos auf der dreispurigen Strasse. Motorräder überholen rechts und links. Die Taxis halten überall und stoppen den Verkehr. Wir sind froh, als der Häuserwald sich lichtet, denn dann lichtet sich auch der Verkehr.

Unterwegs essen wir in einer Bakery unseren Lunch. Das Essen ist gut, aber es gibt kein Brot zu kaufen. Es wird neblig und sandig.

Wir müssen von der Hauptstrasse abzweigen Richtung Caral. Diesen Ort wollen wir morgen besichtigen. Es soll die älteste Stadt Amerikas sein. Es ist eine Schotterstrasse und wir werden plötzlich angehalten. Das Auto wird mit Desinfektionsmittel abgespritzt. Dann können wir weiterfahren. Wir kommen an unzähligen «Hühnerställen» vorbei. Auf Schildern stehen die Nummern der Ställe. Im Internet schaue ich nach, was die Firma produziert. Tatsächlich sind das alles Hühnerställe. Zum Teil sind sie auch leer. Wo was drin ist, sieht man nicht hinein. Dort ist der Bau mit Plastik umwickelt.

Wir erreichen Caral. Alles ist leer! Die Parkplätze und der Eingang stehen verlassen da. Es ist bis 17 Uhr geöffnet und jetzt ist es zwanzig vor. Wir sind ganz allein und alles ist offen. Die Toilette, das Infozentrum, alles offen.

Wir machen es uns auf einem Parkplatz für die Nacht bequem.

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