Freitag, 10. April 2026
Neben unserem Camper wachsen hohe Weihnachtssterne. Wunderschön sehen die Blüten aus.
Wie gestern ist die Landschaft saftig grün. Was auffällt, es liegt nicht mehr so viel Müll herum, wie die Tage zuvor. Zuckerrohr verschwindet von den Feldern. Die Felder werden kleiner und es ist Mais angepflanzt. Die Landschaft erinnert mich an Afrika. Die Felder verschwinden ganz und es breitet sich eine Buschlandschaft aus. Zuerst mit Bergen die aber bald verschwinden. Sie sind nur noch weit entfernt im Dunst zu erahnen.

















Manfred will noch vor der Grenze tanken. Um 16 Uhr, vor der Ortschaft Tambo Grande fährt er zu einer Tankstelle und lässt auffüllen. Als er dann den Motor wieder starten will, passiert gar nichts. Die Batterie ist vollgeladen, das Licht brennt und trotzdem will der Motor nicht starten. Nebenan fährt ein Auto zum Tanken. Ein Mann steigt aus und sagt sofort, das ist der Anlasser! Ich schaue Manfred an, ist das wieder so ein Trick? Er schüttelt den Kopf, da kann man nicht tricksen. Der Mann fährt mit Manfred ein paar Meter weiter zu einer Autogarage. Ein Mann kommt von dort mit und wir schieben das Auto in den Schatten, weg von der Tankanlage. Zwei Frauen im Auto im Auto vom hilfreichen Mann, reden mit mir und wünschen uns Vertrauenspersonen, die sich um unser Auto kümmern. Dann fahren sie weiter.





Der Mann von der Garage sagt, dass er dazu seinen Freund braucht. Er sei Mechaniker, hier brauche es einen Elektriker. Der sei aber im Moment nicht da. Wir müssen warten. Manfred nutzt die Wartezeit und baut den Anlasser aus. Der liegt natürlich nicht so schön oben unter der Motorhaube. Manfred muss den Camper aufbocken und darunter kriechen. Er nimmt den Anlasser mit und läuft zur Garage. Der Elektriker ist noch nicht da. Um 19 Uhr kommt Manfred mit dem Elektriker zurück. Der hat den Anlasser geprüft und der ist in Ordnung. Inzwischen ist es dunkel. Der Elektriker baut den Anlasser wieder ein und es scheint ein Kontaktproblem zu sein. Um 19:30 Uhr springt der Motor wieder an. Es ist natürlich zu spät, um weiterzufahren. Manfred bringt die Verkleidung wieder an, während ich mich um das Abendessen kümmere. Wir übernachten bei der Tankstelle.



