Nazca – Paracas

Samstag, 28. März 2026

Unser erstes Ziel ist der Aussichtsturm über 3 Geoglyphen. Wir fahren durch die Wüste, wo es auch Privatbesitz gibt! Da die LKW sehr langsam über die Berge kriechen, sind auch wir langsamer als eine Schnecke. Überholen ist nicht an vielen Orten möglich.

Den alten und den neuen Aussichtsturm sieht man schon von weitem. Die drei Geoglyphen stellen eine Eidechse dar. Ihr Schwanz ist durch die Strasse abgetrennt. Ein Baum mit Wurzeln, steht neben dem alten Aussichtsturm, sowie zwei Hände.

Wir machen auch halt beim Museum für die in Dresden geborene Maria Reiche. Sie hat ihr Leben der Erforschung der Geoglyphen in dieser Gegend gewidmet. Leider ist das Museum sehr heruntergekommen. Ausstellungsobjekte sind staubig. Sie liegen einfach herum, wie die von ihr gezeichneten Pläne oder sind in kaputten Schaukästen untergebracht. Ich finde es ein wenig respektlos gegenüber der Wissenschaftlerin. Man kann nicht alles ansehen, da ein riesiger Baum noch nicht so lange auf ein Gebäude gefallen ist. Sie sind am Zersägen des Stammes, als wir ankommen.

Auf dem weiteren Weg tauchen in der Wüste lange niedrige Gebäude auf. Wenn man genau hinsieht, kann man Futtersilos entdecken. Werden hier Hühner gezüchtet?

In der Laguna Huacachina gefällt es mir gar nicht. Die Dünen sind eindrücklich. Aber hier werden Bus weise Touristen hin gekarrt, nur um Geld zu machen. Viel Schönes gibt es hier nicht zu sehen.

In Ica geraten wir in eine Beerdigung. Als wir am Rotlicht stehen, kommt die Gesellschaft aus der Kirche und begibt sich auf die Strasse. Sie nimmt unsere ganze Fahrbahn in Beschlag. Sie laufen und kümmern sich nicht um den Verkehr. Bald sind auf unserer Seite 3 Autos nebeneinander, die sich hupend den Platz streitig machen. Da es nicht vorwärts geht, verlieren ein paar die Nerven und weichen auf die andere Seite aus. Sofort machen es ihnen andere nach und dann sind 6 Autos nebeneinander und der Gegenverkehr kann sehen, wo er bleibt. Wir lassen alle vorbeifahren und haben am Schluss freie Fahrt. Die Stadt ist lang und ausserhalb der Stadt wachsen links und rechts der Autobahn Reben. Es ist ein komischer Anblick von dem vielen Grün und in der Ferne der Sand.

In Paracas finden wir einen kleinen, aber herzigen Campingplatz. Wir genehmigen uns am Pool einen Pisco Sour und der Chef organisiert für uns für morgen einen Ausflug mit Boot.

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