Donnerstag, 26. März 2026
Schon kurz vor 5 Uhr starten die Motoren der LKW, die sehr zahlreich auf dem Platz stehen. Um 6 Uhr donnert es gegen unsere Türe. Ein Mann steht draussen und will für das Parkieren über Nacht 10 Sol. Das ist ein bisschen mehr als 2 Franken. Manfred gibt ihm das Geld und legt sich wieder schlafen. Aber damit wird nichts mehr. Wir sind schon zu wach.
Der Hang zur Stadt ist ins Rutschen gekommen. Die Tankstelle ist ausser der Kraftstoffausgabe leer. Das WC-Häuschen steht ganz schief.


Gemütlich essen wir unser Frühstück und wollen um 8 Uhr abfahren. Da kommt ein weiterer Mann und will 10 Sol. Manfred erklärt ihm, dass wir schon bezahlt haben. Er will die Quittung sehen. Haben wir nicht! Weil Manfred keinen Ärger will, bezahlt der die 10 Sol nochmals. Der Mann bringt uns eine Quittung und geht nebenan zum Camper aus Peru und will Geld kassieren. Die Frau wehrt sich vehement, sie habe schon um 6 Uhr morgens bezahlt. Wie die Geschichte ausging wissen wir nicht, denn wir sind losgefahren.




Geschlafen haben wir auf 3300m. Jetzt geht es wieder hoch auf 3800m immer mit vielen Kurven. Es geht runter auf 3000m und auf der anderen Seite des Berges wieder hoch auf über 4000m. Wir durchqueren eine kleine Hochebene. Da gibt es doch tatsächlich Bumper in der Strasse obwohl weit und breit nichts ist ausser Gras und Vikunjas in einem Naturpark, wo sie geschützt sind.














Und dann ändert sich die Landschaft. Bis hierhin war Peru grün, doch jetzt sieht es nach Fels und Sand, also Wüste aus. Wir müssten in 44 Kilometer 2000 Höhenmeter hinunterfahren nach Nasca. Dort ist es 30 Grad heiss. Es trifft uns wie ein Faustschlag. Wir suchen uns einen Campingplatz, essen im Restaurant und besprechen dann, wie es weitergehen soll.
























Manfred versucht einen Flug für morgen zu buchen. Das ist gar nicht so einfach. Daher nimmt er ein Taxi in die Stadt, um vor Ort zu buchen. Er will morgen die Nascar-Linien von oben sehen. Mir ist das eine zu wacklige Angelegenheit.





