Samstag, 7. Februar 2026
Es ist noch dunkel, als die ersten geführten Touren zu den Geysiren an uns vorbei rauschen. Um 7 Uhr kriechen wir auch aus den Federn und fahren ohne Frühstück los. Am Anfang ist die Strasse noch einigermassen befahrbar. Doch dann wird es immer schlimmer, Wellblech und Schlaglöcher wechseln sich ab. Viele Autos suchen sich einen Weg neben der Strasse.






Es gibt zwei lagunenartige Weiher. In einem tummeln sich hunderte Flamingos. Wir sind auf 4000müM. und sind sehr verwundert hier Flamingos anzutreffen.
Bei den Geysiren 4300müM.muss man einen Zettel ausfüllen und Eintritt bezahlen. Danach fährt man mit dem Auto zu Parkplätzen und kann zu Fuss die dampfenden und sprudelnden Löcher bewundern. Wenn man schon im Yellowstone Park war, sind diese Geysire eher klein. Am Morgen zwischen 6 und 7 Uhr soll es spektakulärer sein. Wegen der Kälte und Windstille sollen die Dampfwolken höher steigen. Jetzt drückt sie der Wind zu Boden und es ist auch schon sehr warm. Nach der Besichtigung essen wir auf einem Parkplatz einen Brunch.






















Manfred will nicht den gleichen holprigen Weg zurückfahren. Ich weiss nicht, ob das eine gute Idee ist. Aber die andere Strasse hat kein Wellblech, nur ein paar Schlaglöcher. Wir kommen in eine frisch geteerte Strasse. Aber da stehen rot/weisse Absperrungen und er weiss nicht, ob er durchfahren darf. Auf einem Parkplatz stehen drei Arbeiter und Manfred fährt zu ihnen. Einer kommt zu uns und stellt sich als Juan-Carlos vor. Er freut sich, dass er seine Deutschkenntnisse anbringen kann. Er hat zwei Jahre über das Internet Deutsch gelernt. Er spricht es sehr gut. Wir plaudern eine Weile und er sagt, dass die Strasse befahrbar ist. Wir machen noch ein Foto zusammen. Er winkt uns lange nach.












An der Strasse wird immer noch fest gearbeitet. Aber wir kommen durch. Es geht nun bergab und in die Fläche. Man sieht manchmal nicht einmal, wo die Strasse durchführt. Erst wenn Strassenschilder am Rand stehen, kann man es sehen. In Chiu-Chiu wollen wir die Kirche besichtigen. Beide Türen sind mit Ketten verschlossen.










In Calama überlegen wir, ob wir bis Montag bleiben sollen und die Kupfermine Chuquicamate besichtigen sollen. Aber in der staubigen und lauten Stadt will ich nicht 2 Tage bleiben. Wir kaufen ein und fahren weiter Richtung Tocopilla. Wir kommen an der grossen Mine vorbei. Unfassbar, was da aus der Erde gegraben und wieder aufgeschichtet wird.Ausserhalb von Chuquicamate müssen wir 45 Minuten warten, bis wir weiterfahren können. Es wird an der Strasse gearbeitet und es ist nur eine Fahrbahn offen. Eigentlich haben wir heute genug Schotterpiste gefahren, aber nun führt kein Weg vorbei. Es ist furchtbar staubig und teilweise sieht man die Strasse kaum. So geht das 20 Kilometer. Danach wird es wirklich langweilig. Bis kurz vor das Meer geht es immer geradeaus. Nach ca. 20 Kilometer kommt eine kleine Kurve und wieder geradeaus. Graubrauner Sand und Kies an der Seite und zahlreiche Strommasten. Wahrscheinlich kommt der Strom vom Meer zur Mine! Kurz vor Tocopilla geht es in Serpentinen 11 Kilometer nach unten an den Pazifik. Der Ort gehörte einst Bolivien. Es wurde Nitrat verschifft. Später Salpeter und heute das Kupfer der grossen Mine. Alles wird mit LKWs her gekarrt. Früher gab es eine Bahn. Es ist kein schöner Ort und auch der Strand ist voller Unrat. Wir bleiben aber trotzdem über Nacht.





















Hoi Ihr zwei, spannende Bilder und Geschichten was man so alles lesen kann. Bei so vielen Eindrücken muss man diese auch noch verarbeiten können, aber das seit Ihr ja schon gewohnt von den vielen anderen Reisen die Ihr gemacht habt. Falls Ihr nach Iquique fahren solltet, dann mein Tipp den Fischmarkt in der Stadt besuchen. Da im ersten Stock gibt es das Restaurant wo man den frischen Fisch mit einem Weisswein geniessen kann. Wir waren zweimal da und haben den Schwertfisch gegessen.
Also noch viel Spass und tolle Abenteuer. Mani hat keine Reifenprobleme mehr?
Liebe Grüsse aus der Heimat
Robi