Freitag, 8. Mai 2026
Wir erkunden den grossen Campingplatz mit 3 Pfützen, Café, geschlossenem Restaurant, Hütten und Zimmer zum Mieten. Ibisse schreiten durch das Gras und stochern eifrig mit dem krummen Schnabel. Auch andere Vögel schwirren umher. Ich studiere die Bananenstauden, so heissen sie botanisch richtig. Der Stamm, der keiner ist, fühlt sich an wie lackiertes Holz. Innen sieht er aus wie Bienenwaben und wenn man daran klopft tönt es hohl. Die Staude trägt nur einmal Bananen, dann wird sie umgehauen. Sie macht aber immer wieder aus dem Wurzelstock neue Stauden. Hier sieht die Staude aus wie ein Kreis, aus immer neuen Bananenstauden.











Junge Bäume, die von weitem aussehen, als würden sie weisse Blüten tragen, stehen auch hier. Jedes Mal, wenn ein dürres Blatt herunterfällt, raschelt es laut. Es sind wirklich grosse Blätter. Mein Fuss mit Schuhgrösse 40 sieht dagegen winzig aus.
Hühner scharren im Gras und Enten ruhen sich im Schatten aus. Ein schwarzes Schwein lässt sie nicht in Ruhe. Immer wieder stupst es die Enten an, damit sie aufstehen und weglaufen. Sobald sie sich wieder hinlegen, kommt das Schwein wieder, um sie anzustupsen.





Auf einem Baum wachsen Früchte, die von weitem wie grüne Äpfel aussehen. Es sind aber keine, denn die Haut ist ganz fein haarig. Wenn sie reif sind, sind die Früchte gelb.
In den 3 Teichen schwimmen viele Fische. Es sollen Koi sein. Aber das Wasser ist trüb und so kann man nur die orangen Exemplare sehen.



Erst um 13 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Manizales. Es ist nicht weit und führt über eine Autobahn. An der Zahlstelle müssen wir einige Zeit warten, da etwas nicht funktioniert. Da wir immer noch im Kaffeedreieck sind, wachsen an den Hängen immer noch Kaffee und Bananen, wo kein Wald oder Bambus steht.
Die Strasse führt über 2000m hoch zu einer kleinen Farm, wo wir mit einer Tasse Kaffee empfangen werden. Wir werden das Wochenende hier verbringen.


















