Montag, 4. Mai 2026
Wir sind schon früh unterwegs, denn heute gibt es eine anstrengende Strecke zu bewältigen.
Zuerst müssen wir zurückfahren nach Villavieja. Dann müssen wir abbiegen Richtung Potosi. Es ist wieder eine Schotterstrasse in nicht gerade gutem Zustand. Ein Vogel setzt sich zum Fototermin auf einen Kaktus. Nach ein paar Klicks von mir, fliegt er wieder davon.









Vor Potosi müssen wir die Fähre über den Rio Magdalena nehmen. Der Fluss ist 1612 Kilometer lang und das Einzugsgebiet ist so gross wie das des Rheins. Er fliesst bei Barranquilla in die Karibik.








Die nun folgende Strasse führt durch ebenes Gelände. Links und rechts sehe ich Mais- und Reisfelder.






In El Espinal geht es Richtung Berge und in Ibague fängt die Steigung an. Der Himmel ist rabenschwarz und es fängt an zu regnen. Dafür sind die Häuser bunt. Wir fahren durch Cajamarca, da rennt ein junger Mann hinter einem fahrenden LKW her und erklimmt ihn von hinten. Er legt sich auf das Dach. Ein paar Mal dachte ich, jetzt fällt er herunter, denn er hat nicht viele Möglichkeiten sich zu halten. Aber er schafft es hinauf, doch wie kommt er wieder herunter?












Die Fahrbahn der beiden Richtungen trennt sich und es gibt auch für LKW genügend Platz die engen Kurven zu befahren. An den steilen Hängen wachsen Bananen und darunter Kaffee. Ab 3000m fahren wir wieder im Nebel und bei 3283m haben wir den höchsten Punkt erreicht. Es geht wieder steil hinunter Richtung Armenien. Dort stehen wir dann eine Stunde im Stau. Ein LKW hatte einen Unfall und hat den Stau verursacht. Auch auf der anderen Seite stehen die Autos kilometerweit. Anstatt dass wir um 17 Uhr auf dem Campingplatz sind, ist es schon 18:15 Uhr, als wir dort ankommen. Es ist schon dunkel.






















