Freitag, 17. April 2026
Ein Papagei weckt uns mit lautem Geschrei. Heute Nacht hat es heftig geregnet. Kurz nach der Abfahrt werden wir von einer improvisierten Zahlstelle aufgehalten. Sie verlangen einen Dollar. Ein paar Meter danach werden ein paar Löcher in der Strasse von 10 Personen geflickt.













Wir bewundern die Felder an den steilen Hängen. Diese Arbeit! Manfred hat die Panamericana verlassen und eine kleine Strasse gewählt. Nun kann er nicht mehr in der Gegend herumschauen, denn die Strasse weist wieder Schlaglöcher auf. Die Panamericana ist in einem guten Zustand. Da kann man langsamer fahren, denn die Autos hinter uns können gut überholen und es sind nur wenige. Es bleibt dann für den Fahrer Zeit, auch auf die Seite zu schauen.














Auf einem Hügel machen wir einen kleinen Halt, um in die Schweiz zu telefonieren. Manfreds Bruder wird heute 70 Jahre alt. Unter uns liegt die Stadt Riobamba, die gerade eine Dusche erhält.











Der Vulkan Tungurahua (5023m) taucht in der Ferne auf. Er ist letztes Mal in den 1990iger Jahren ausgebrochen. Noch heute soll er rauchen und Lava spuken. Wir sehen aber den oberen Teil nicht, da er in Nebel gehüllt ist. Manfred ist sein Mittagessen mit Aussicht auf den Vulkan. Manfred hat auch nach Riobamba wieder eine kleine Strasse genommen. Das heisst, dass wir den höchsten Vulkan von Ecuador nicht sehen werden, den Chimborazo (6310m). Die Strasse wird immer schlechter. Zuletzt ist sie nur noch eine Dreckstrasse und auch noch schlammig. Vor Banos erreichen wir wieder Teerstrasse. Im Ort kommen wir nicht weiter, da ein Umzug durch die Strassen zieht. Hat etwas zu tun mit Jugendlichen, die tanzen.











Wir finden einen anderen Weg zum Thermalbad de la Virgen, wo wir auf einem Parkplatz unseren Camper abstellen können. Hinter uns rauscht ein Wasserfall über die Felswand. Wir marschieren in die Stadt und danach erklimmen wir den Torre de Cristal. Es gibt nur eine Treppe nach oben. In jedem Stockwerk gibt es einen Stuhl mit Deco, wo man sich fotografieren kann. Oben hat es dann mehrere Ecken, die für Selfies zurechtgemacht sind. Dazu kann man etwas trinken oder auch essen. Wir essen beim Mexikaner und schlafen dann auf dem Parkplatz.



















