Cuenca

Dienstag, 14. April 2026

Der Morgen ist so schnell vergangen mit Problemen lösen von zu Hause und Rechnungen bezahlen. Wir haben ein Taxi genommen, um in die Stadtmitte von Cuenca zu kommen. Die Fahrt dauert 20 Minuten und kostet 5 Dollar. Nächster Programmpunkt, Sim-Karte von Ecuador kaufen. 20 Minuten in einer Niederlassung von der Telefongesellschaft Claro, mit dem Resultat, dass wir doch das Hauptbüro aufsuchen müssen. Dort warten schon viele Leute auf Bedienung. Es gibt 11 Schalter von denen 4 besetzt sind. Als wir eintreffen, macht noch eine Dame am Schalter Pause. Wir warten 90 Minuten, bis wir endlich an der Reihe sind.

Inzwischen ist es schon 14 Uhr und unsere Mägen knurren. In einem italienischen Restaurant essen wir eine fantastische Vorspeise. Manfred isst zum Hauptgang ein Rindssteak mit einem Limonen Risotto und ich Gnoggi mit Napolitanasauce. Es wäre alles sehr gut, wenn es nicht so viel Salz daran hätte. Die Südamerikaner essen sehr salzig. Darüber hat schon der Arzt in Bolivien, der Manfred untersuchte, schlecht geredet.

Wir kommen aus dem Restaurant und es giesst in Strömen. Wir retten uns in die neue Kathedrale. Mit ihren blauen Kuppeln ist sie das Wahrzeichen der Stadt. Sie wird gerade innen restauriert. Es findet eine Messe statt, die gerade zu Ende geht. Die Kirche ist sehr gross und eigentlich ausser dem Altar schlicht gehalten. Da die Messe zu Ende ist, wird die Kirche geschlossen und wir müssen hinaus. Der Regen hat aufgehört und wir laufen zum Hutmuseum. 

Wer hätte das gedacht, dass der Panamahut eigentlich in Ecuador hergestellt wird. Er wird so genannt, weil er von Panama aus in die Welt exportiert wurde. Ganz so genau wissen die Angestellten im Museum nicht, wann die Geschichte mit dem Panamahut begann. Aber von 1910 an ist die Familiendynastie im Museum abgebildet. Heute werden rund um Cuenca in so was wie Heimarbeit Rohlinge hergestellt. Diese werden nach Cuenca geliefert und dort im Museum weiterverarbeitet. Der Hut wird aus einer Pflanze in Handarbeit hergestellt. Nach dem Schnitt wird die Pflanze gekocht und geschlagen, damit die Fasern heraustreten. Mit diesen Fasern wird der Panamahut geflochten. Manfred hat seinen neuen Hut gefunden.

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