Hector Tejada – Cusco

Mittwoch, 18. März 2026

Gestern wurden wir noch von einigen LKWs umringt, die alle auch an der Tankstelle übernachteten. Schon um 5 Uhr in der Frühe starteten die ersten wieder. Wir fahren um 8 Uhr los Richtung Cusco.

Bis zur Lagune Langui gleicht die Landschaft der von gestern. Viel Grün und viel Wasser. Allerdings weit und breit kein einziger Baum oder Strauch.

Die Strasse sieht auf den ersten Blick gut aus. Aber bei einigen Kurven tauchen unvermittelt riesige Schlaglöcher auf, oder die Strasse besteht nur noch aus Löchern, ohne Teer. Kaum hat man die einen Löcher umschifft und gibt Gas, schon tauchen die nächsten Löcher auf. Es ist anstrengend für den Fahrer. Dazu kommen all die vielen Bumper in den Ortschaften als Verkehrsberuhigung.

Manchmal sehen wir ein Auto, das auf dem Dach anzeigt, dass nun eine Kolone von 4 oder was auch immer für eine Zahl, LKWs kommen. Sie haben alle gefährliche Ladungen, wie Kraftstoff oder Säuren geladen.

Ab Sicuani fahren wir in einem engen Tal einem reissenden Fluss entlang. Viele Ortschaften liegen am Fluss. Manfred sucht eine Autowaschanlage, denn unser Camper ist wirklich ein «Drecksäuli». Er findet einen Mann, der unser Auto wäscht. Es ist allerdings schon spät am Nachmittag und ich habe das Gefühl, dass wir den Campingplatz in Cusco nicht vor der Dunkelheit erreichen.

Zwei Mal muss Manfred in Cusco anhalten und unser Ziel neu programmieren. Google will wieder mal nicht so wie Manfred will. Dazu stecken wir natürlich wieder einmal im Feierabendverkehr. Um 18 Uhr ist es jetzt dunkel. Ich kann keine Fotos mehr machen, denn ich muss Manfred bei der Navigation helfen. Wir schaffen es gerade noch vor dem Eindunkeln auf den Campingplatz, der hoch oben über Cusco liegt.

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