Samstag, 14. März 2026
In der Nacht hat der Himmel alle Schleusen geöffnet. Wir sind früh wach, das Atmen macht wieder Probleme. Wir können daher früh losfahren. In der Nähe von Sillustani gibt es Höfe, die mit Steinen und Lehmziegeln gebaut sind und mit Gras gedeckt. Sie sind mit einer Mauer umgeben. Es sieht sehr altertümlich aus.
Wir denken, es geht hinunter nach Arequipa, aber weit gefehlt. Es geht immer noch weiter hinauf. Alles Graslandschaft! Manchmal sehen wir Herden von Lamas. Von weitem sieht es so aus, als würden Schafe grasen. Meistens fahren wir einem Fluss entlang und auch ein Schienenstrang begleitet uns.













Die Laguna Lagunillas liegt auf 4000 m. Wir erreichen heute über 4500m. Danach geht es nur ganz langsam hinunter. Von hoch oben sehen wir tief ins Tal hinunter, wo Felder grün leuchten. 2 über 6000m hohe Vulkane tauchen aus dem Nebel auf.




















Kurz vor Arequipa steht ein Zementwerk in der Landschaft. In Arequipa selbst ist der Verkehr ein einziges Chaos. Vor allem die Sammeltaxis fahren links und rechts an einem vorbei. Sie drücken sich überall dazwischen. Dann geht eine Zeitlang gar nichts mehr. Ein Lastwagen mit Anhänger steht auf der Kreuzung. Viele Grünphasen vergehen und wir stehen immer noch am gleichen Ort. Ein schrilles Hupkonzert liegt in der Luft. Endlich können wir abbiegen. Ein irre laute Hupe dröhnt. Wir sind umgeben von Autos, von Sicht keine Spur. Wir fahren über ein Geleise. Blick nach rechts und nach links und wir sehen direkt in das Licht einer Lokomotive. Das Herz rutscht in die Hose. Zum Glück steht der Zug. Mit der Hupe will er sich einen Weg durch das Verkehrschaos bahnen.





Nächste Strasse links abbiegen und wir sind wieder in einer Strasse, wo links und rechts Kleider verkauft werden. Ein LKW kommt uns entgegen und Manfred muss eine lange Strecke rückwärtsfahren, damit der LKW aus der Strasse fahren kann. Den Campingplatz finden wir auf Anhieb. Es ist keine Beauty, aber wir haben Strom, Wasser und Dusche.


