Patacamaya – La Paz

Samstag, 7. März 2026

Wir sind früh wach. Manfred hat nicht direkt vor dem Hotel geparkt, sondern ein bisschen versetzt vor einer Metzgerei. Das Geschäft macht schon um 7:30 Uhr auf. Wir verlassen den Platz ohne Frühstück und wollen ein Geschäft finden, das Milch, Butter und Joghurt verkauft. Aber überall sind noch die Rollläden unten. Wir stellen uns in die Sonne und frühstücken. Um 9 Uhr sollte das Geschäft in der Nähe öffnen. Aber da tut sich nichts. So beschliessen wir weiterzufahren. Vor La Paz, in Mallase gibt es den Campingplatz Colibri und bis dahin ist es nur noch eine Stunde.

Vorerst geht es immer noch weiter nach oben. Unser Übernachtungsplatz war auf 3800müM. Es geht wieder über 4000m hoch. Es sieht aber aus wie eine Hochebene. Es wird wieder Quinoa angepflanzt. Es sind viele Schafherden unterwegs. Bei jeder Behausung stehen 2-3 Kühe. 

Auf der rechten Seite taucht eine verschneite Hügelkette auf. Dann sehen wir die Vorstädte von La Paz und mit der Stunde Reisezeit ist es auch nichts. Hier endet unsere Autobahnspur und wir müssen über Naturstrasse holpern. Es geht im Schritttempo vorwärts. 

Wir müssen ins Valle de la Luna abbiegen. Bizarre Felsen stehen hier in der Landschaft. Auf einer Seite scheint ein offene Mine zu liegen. Was dort wohl abgebaut wird? Unterwegs genehmigen wir uns ein Mittagessen. Zum ersten Mal sehen wir in Bolivien die Grillstände am Strassenrand. Das muss man auch probiert haben!

Wir kommen oben am Campingplatz an. Manfred denkt, dass die Strasse nach unten zu eng und zu steil für uns ist und bleibt oben stehen. Es könnte sein, dass er hier nicht mehr heraufkommt, da die Kurven eng sind. Die Besitzerin, eine Engländerin, bietet uns an oben auf einem Platz zu stehen. Das wäre dann ein längerer Spaziergang zur Dusche und nach der Dusche wieder steil nach oben laufen. Wir entscheiden uns dagegen. Wir fahren zum Oberland Hotel und geben uns mit einem Parkplatz vom Hotel zufrieden. Eine Dusche gibt es auch. Kaum sind wir eingerichtet, fängt es an zu regnen. Blitz und Donner sind auch dabei. Wir liegen faul herum und lesen. Nachdem der Regen nachlässt, begeben wir uns auf eine Einkaufstour. Wir finden beinahe alles, was wir brauchen. Morgen wollen wir nach La Paz fahren. Hoffentlich benimmt sich mein Körper!

Empfohlene Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert