Samstag, 14. Februar 2026
Unser heutiges Ziel ist Uyuni. Wir fahren weiterhin auf etwa 3600müM. Links von uns die Hügel und rechts die weite Ebene. Es wachsen sogar vereinzelt hohe Bäume. Schwarz/weiss gefleckte Kühe und Lamas weiden. Ansonsten ist sehr viel Quinoa angepflanzt. Die Pflanze kann je nach Sorte bis auf 4200m angepflanzt werden. Sie macht eine Pfahlwurzel bis zu 1.5m tief. Sie verträgt ein gewisses Mass an Salz. Dies lagert sie in den unteren Blättern ab, die dann verdorren und abfallen. Sie mag sandig-lehmigen Boden. Die Blüten sind meist violett, können aber auch rosa, rot oder gelblich sein. Früher war dies die Hauptnahrung der Andenvölker.
Wir sehen zahlreiche Felder, etwa so wie bei uns Mais. Wir fragen uns, wo die Maschinen zur Bearbeitung sind, denn wir sehen keine. Es dauert eine Weile, bis wir den ersten Traktor erspähen und die Arbeiten auf dem Feld.














Immer wieder tauchen Zahlstellen auf. An manchen ist niemand da. An anderen braucht es zwei Personen. Eine die das Geld einnimmt und eine andere, die die Barriere hochhebt. Alles Handarbeit.
Wir fahren durch einige Ortschaften, die alle etwa gleich aussehen.




















Wir erreichen Uyuni am frühen Nachmittag. Von weitem sehen wir das strahlend weisse Band des Salzsees Uyuni. Wir treffen einen deutschen Camper Fahrer an, der Probleme mit der Elektronik hat und auf ein Lesegerät wartet. Wir müssen einkaufen. Einzige Möglichkeit, einen Markt besuchen und eine Metzgerei. Supermarkt gibt es hier nicht. Die Innenstadt ist wegen des Karnevals abgesperrt. Wir müssen durch die Absperrungen laufen und finden Brot und Gemüse auf dem Markt. Das Fleisch ist nicht nach unserem Gusto. Wir finden aber eine Metzgerei. Die drei jungen Männer hinter dem Tresen kauen Coca.
Der Versuch für morgen oder Montag eine Tour auf dem See zu buchen schlägt an 4 Büros fehl.
Wir schauen einige Zeit dem Karnevalstreiben zu, kaufen uns ein fertig gebratenes Hähnchen und ziehen uns zum Zugfriedhof zurück. Dort stellt sich heraus, dass unser Kühlschrank wieder nicht auf Gas läuft. Das heisst für Manfred, schon wieder Werkzeug hervornehmen. Aber erst morgen. Zuerst wird gegessen.












