Calama – San Pedro de Atacama

Mittwoch, 4. Februar 2026

Wir durften auf dem Campingplatz noch unser Wasser auffüllen. Sehr nett die Dame. Im Ort entdecken wir ein Schwimmbad und ein Bus der gerade eine grosse Kinderschar zum Schwimmen bringt.

Ausserhalb von Calama liegt der Flugplatz und da landet auch schon ein Flugzeug. Noch ein wenig weiter draussen stehen hunderte Windräder und darunter Solarpanels.

Dann tauchen die ersten 5000er Berge auf. Die Gipfel sind schneebedeckt. Ansonsten eben Wüste! Wir steigen bis auf 3420m hoch. Mir ist schon ein bisschen komisch zu Mute. Unterwegs überholen wir ein lustiges Gefährt. Ein gelber Mercedes mit Häuschen und Anhänger. Ich kann ihn leider nicht fotografieren, denn er ist zu nah. 

Es geht wieder hinunter auf 2400m. Noch immer höher oben taucht unten San Pedro auf. Es gibt einen Parkplatz und Manfred steigt aus, um hinunterzuschauen. Ein Mann kommt an mein Fenster und sagt: Aha, aus der Schweiz angereist!

Er stellt sich als Deutscher vor, der schon lange in der Weltgeschichte umherreist. Im Moment sind aber Argentinien und Chile seine Favoriten. Er meint Argentinier seien arm und Chilenen hätten Geld. Er sammelt alles mögliche wie Kupferkabel, Spielzeuge usw. in Chile ein und bringt es dann Bekannten in Argentinien, die damit ein wenig Geld machen können. Im März fliegt er zurück nach Deutschland und im September kommt er wieder hierher. Der 75jährige möchte dies noch 5 Jahre so machen. Nun konnte ich sein Gefährt fotografieren. Ich frage mich, wo er schläft, denn ich sehe überall nur Sachen aufgetürmt.

In San Pedro tanken wir und fahren weiter nach Toconao. Irgendwo entlang des Salar de Atacama fährt Manfred Richtung einer Lagune. Wir dürfen sie nicht besichtigen, man muss Eintritt bezahlen und dies über das Internet und für heute ist das Soll erfüllt. Alle 2 Minuten kommt uns ein Mercedes Kleinbus mit Besuchern entgegen. 

In Toconao gibt es eine Schlucht und auch eine Lagune, die man besichtigen kann. Aber eben, auch mit Eintritt. Da gibt es morgen etwas zu tun. Für heute haben wir uns den Ort mit der alten Kirche angeschaut und in einem Restaurant etwas getrunken. Für die Nacht haben wir uns ein Wäldchen (ja das gibt’s!) zwischen San Pedro und Toconao ausgesucht.

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