Montag, 2. Februar 2026
Am Morgen will Manfred das schwarze Gestein untersuchen. Er will wissen, ob es aussieht wie getrocknete Lava. Aber das scheint nicht so. Wo ist Manfred auf dem Bild? Wenn man ihn findet, sieht man, wie weit die Brandung von uns weg ist.
Wir fahren nicht zurück, sondern nehmen die Strasse durch den Park. Bald erreichen wir die Stelle, wo es 3 grosse Campingplätze gibt. Die Piste ist gut. Auf der Seite verläuft ein ausgetrockneter Bach mit Schockoladenspäne am Grund. Wir kommen an einer Informationstafel vorbei, doch kann man sie leider nicht mehr lesen. Es hätte mich schon interessiert, warum es dort so grün ist.
















Die Nummer 5 hat uns wieder für kurze Zeit. Wir biegen ab auf die Nummer 1 nach Taltal. Wir fahren hinter einem Tankwagen her, der Schwefelsäure geladen hat. Sehr giftiges Zeug. In der Atacama wird Kupfer abgebaut. Um es aus dem Gestein zu lösen, braucht es Schwefelsäure. Taltal ist ein staubiger Ort. Meist schäbige Hütten und neue Mehrfamilienhäuser. Wahrscheinlich arbeiten die Menschen, die hier wohnen in den umliegenden Minen. Früher gab es hier einen grossen Hafen, wo Salpeter verschifft wurde. Er wurde aus den Hügeln mit dem Güterzug angeliefert. Heute verrottet noch ein kleiner Teil davon im Wasser.













Nun geht es am Meer entlang. Die weissen Felsen sind das Klo der Wasservögel. An manchen Stränden sind Zeltburgen aufgebaut. Wahrscheinlich Feriengäste. Am Abhang stehen manchmal ein paar Häuser oder Hütten. In Paposo müssen wir ins Landesinnere abbiegen. Es geht hinauf auf 2000m. Immer durch sandige Gegend. Danach geradeaus durch die gleiche Landschaft. Wir erklimmen 2400m und stehen vor dem Observatorium Paranal. Es gibt in der Gegend einige, aber dies ist das Grösste und Neueste. Nur Samstag gibt es Führungen und die sind meist schon 4 Wochen ausverkauft. Wir dürfen nicht hinein und auch nicht auf dem Parkplatz bleiben.





















So fahren wir weiter in sandiger Landschaft. Nach ein paar langen Geraden geht es immer bergab bis nach Antofagasta. Zuerst fährt man durch ein Industriegebiet. Schwerindustrie! Das meiste hat zu tun mit den Minen. Auch eine Lithiumfabrik ist dabei. Für mich ist das alles ein wildes, dreckiges Durcheinander. An der Strasse nach Antofagasta liegt so viel Müll, dass einem das nackte Grausen kommt. Manfred fährt durch die Stadt und wir suchen einen Strand, um zu übernachten. Wir landen in Portale.





















