Freitag, 23. Januar 2026
In der Nacht zog ein leichtes Gewitter über uns. Regen brachte es nur ein bisschen. Am Morgen glitzerte das Gras durch die Nässe. Wir lassen uns Zeit und brechen erst um 11 Uhr auf. Zuerst bewegen wir uns immer um 1500m. Die Felswände sind so farbig und beeindruckend wie gestern. Wir sehen auch immer wieder Brücken, die einst von der Eisenbahn im Tal benutzt wurde. Bahnhofsgebäude sind nur noch Ruinen. Es kommen uns mehrere Busse entgegen, die Anhänger mit Rafting Booten ziehen. Wir fahren immer noch entlang des Rio Mendoza.


















Erst auf ca. 1400m kleben einige grüne Büschel an den Bergen. Noch weiter unten fliesst der Mendoza in einen himmelblauen Stausee. Das Gelände wird flacher und es tauchen auch wieder Häuser auf.








Das Erste, was wir von Mendoza sehen, ist die Raffinerie von YPF, der grössten Kraftstofffirma Argentiniens. Als erstes müssen wir einkaufen, da wir wegen des Grenzübertritts wieder mal alle frischen Nahrungsmittel ausgehen lassen mussten.




Manfred ist es immer noch nicht wohl wegen des TIP. Wir suchen per Internet das Zollbüro der Stadt und fahren hin. Ein höflicher junger Mann kümmert sich um Manfred. Wir verlassen das Büro nach 10 Minuten und Manfred hat ein TIP-Formular für seinen Camper in den Händen. Eigentlich müsste man den «Plumbs» vom Stein, der Manfred vom Herzen fiel, auf der ganzen Welt gehört haben.
Nun fehlt uns noch ein Campingplatz. Es ist so heiss und wir brauchen dringend eine Dusche. Wir finden den Camping Suizo, der aber mit der Schweiz nichts zu tun hat. Alt, staubig und chaotisch. Egal, Hauptsache ich kann duschen.



