Dienstag, 20. Januar 2026
Es ist sehr ruhig auf dem Platz hinter der Tankstelle und dem MacDonalds. Die vielen parkierten LKW fahren erst fort, als wir schon lange wach sind.
Leider hat sich die Sicht nicht wesentlich verbessert. Wir fahren Richtung Santiago und sehen nicht weit. Am Anfang wird noch für Erdbeeren Werbung gemacht, obwohl die Saison schon vorbei ist. Von rechts fliessen zahlreiche Flüsse Richtung Pazifik. In Talca halten wir an und versuchen eine Karte für die Autobahn durch Santiago zu kaufen. Manfred wird gesagt, dass das für ausländische Fahrzeuge nicht möglich ist. Auf der Autobahn gibt es immer wieder Zahlstellen. Einheimische mit der Karte an der Windschutzscheibe können durchbrettern. Wir müssen an die Zahlstelle fahren und bar bezahlen. Wir können auch durchfahren und müssen bis einen Tag danach über eine bestimmte Internetadresse mit Kreditkarte bezahlen. Ein paar Sachen einkaufen, Mittagessen, all das nimmt wieder viel Zeit in Anspruch.




Nach Talca ist die Sicht ein bisschen besser. Aber wir haben das Gefühl, dass wir jetzt unter dem Smog leiden und nicht unter dem Rauch. Es ist auch wieder über 30 Grad heiss und der Verkehr überaus stark. Jetzt wachsen links und rechts der Autobahn Rebstöcke. Abzweigungen von Weinstrassen sind allgegenwärtig. Auch grosse Werbetafeln machen auf den guten chilenischen Wein aufmerksam.






Es gibt hier eine Ortschaft, die heisst Sagrada Familia. Ich dachte immer die sei in Barcelona!! Je länger wir fahren, umso weniger Wasser führen die breiten Flussläufe. Ab 16 Uhr fangen wir an einen Campingplatz zu suchen. Irgendwo stehen ist schwierig. Alles ist eingezäunt und wieder bei einer Tankstelle wollen wir heute nicht. Wir fahren über einen kleinen Hügel, wo gerade die Strasse gesichert und erneuert wird. Der Campingplatz ist geschlossen, wie der zweite und der dritte den wir anfahren. Um 18:30 Uhr finden wir endlich doch einen, der geöffnet ist. In Isla de Maipo werden wir für den gestrigen Reinfall mit Flucht, entschädigt.

















