Samstag, 17. Januar 2026
Ein Greifvogel sitzt auf einem Baumstumpf und beäugt uns beim Frühstück. Wahrscheinlich ist es der Gleiche, der Manfred gestern das Leben beim Grillieren schwer gemacht hat. Er wollte Grillgut stehlen!
Wir müssen in einen Do-it-yourself Laden. Der Abflusshahn des Grauwassers ist kaputt. Ich bleibe draussen im Auto und schaue dem Treiben auf dem Parkplatz zu. Männer versuchen den Parkierenden neue Scheibenwischerblätter anzudrehen. Viel Erfolg haben sie nicht.




Das erste Teilstück heute ist Autobahnfahrt. Bei den Ausfahrten stehen kleine Lastwagen und verkaufen sackweise neue Kartoffeln. Das heisst hier «Papas nuevas». Also hier sagen die Kinder der Mutter Mama, wie bei uns. Sagen sie zum Vater Papa und heisst das dann auch Kartoffel? Oder gibt es die Kartoffel in Spanisch nur in der Mehrzahl?
Es gibt hier auch Preisabsprachen, denn jeder Lastwagen preist seine Kartoffeln zum gleichen Preis an. 5000.- Chilenische Pesos kostet so ein Sack. Das sind etwa 4.50 SFr.
Nach der Autobahn fahren wir über Land. Die Gegend sieht ganz anders aus als bisher. Es geht auf und ab und kurvenreich durch landwirtschaftlich genutztes Land. Kurz vor Panguipulli taucht der Vulkan Villarrica (2640m) am Horizont auf. Er soll manchmal noch rauchen. Man kann auf den Gipfel wandern und in den glühenden Krater sehen.












Im Ort Villarrica ist ein ganzes Viertel mit Mehrfamilienhäusern entstanden. Bei 40 solcher Bauten habe ich aufgehört zu zählen. Das nur auf einer Seite der Strasse. Auf der anderen Seite stehen Reiheneinfamilienhäuser. Riesig, was da gebaut wird.
Wir fahren dem See entlang nach Pucon. Leider sieht man vom See beinahe gar nichts. Alles verbaut! Der Ort ist ein grosses Ferienziel für Einheimische. Unser Camper steht zwischen hohen Bäumen. Vielleicht bleiben wir zwei Nächte hier.











