Ensenada – Frutillar

Donnerstag, 15. Januar 2026

Wir haben eine ruhige Nacht verbracht. Der Regen hat aufgehört und am Morgen blinzelt die Sonne durch die restlichen Wolken. Wir fahren ein kleines Stück zurück und besuchen die Wasserfälle von Petrohué. Schon auf dem Weg dorthin, können wir den Vulkan Osorno sehen. Es ist ein wohlgeformter Kegel mit einer Spitze aus Schnee. Er ist 2652m hoch.

Wie fahren auf den Parkplatz und sind die ersten Besucher. Da die Sonne noch hinter dem Berg steht, spazieren wir zuerst in den Wald. Ich höre Vögel zwitschern, kann aber keinen einzigen erspähen. Der Boden ist kohlschwarz und an den Ästen hängen Moose und Farne. Es ist eindrücklich und erinnert mich an Neuseeland.

Der Wasserfall hat anscheinend nicht sehr viel Wasser, denn der Nebenlauf ist trocken. Jetzt da die Sonne scheint, strömen die Besucher in Scharen herbei. Wir sind froh, dass wir unser Pensum schon hinter uns haben. Bis da jeder sein Foto geschossen hat, dauert es schon eine Weile.

Seit langer Zeit, gibt es wieder ein paar Kilometer auf der Autobahn zu fahren. Wir erreichen Puerto Montt, wo Manfred endlich die Gasflasche auffüllen lassen will. Die erste Anlaufstelle ist ein Flopp. Bei der zweiten vertröstet uns der Inhaber auf morgen. Um 15 Uhr habe er einen geeigneten Adapter, um unsere argentinische Flasche aufzufüllen.

Auf der Autobahn fahren wir nach Frutillar auf einen Campingplatz. Die Gegend wird auch die chilenische Schweiz genannt. Warum gibt es eigentlich in so vielen Ländern eine «Schweiz»? Eigentlich sehe ich hier nur chilenische und deutsche Fahnen. Es gibt hier auch Kuchen und das ist auch so angeschrieben. Morgen werden wir den Ort erkunden und dann wieder nach Puerto Montt fahren. 30 Minuten auf der Autobahn. 

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