Rio Cisnes – Chaitén

Sonntag, 11. Januar 2026

An der Strasse, an der wir stehen, ist gar nichts los. Wir schlafen den Sonntagsschlaf, ohne gestört zu werden.

Wir halten kurz am Cisnes Fluss und geniessen ein paar Sonnenstrahlen. Es soll heute regnerisch sein.

Bald nach Cisnes fängt der Pass an und das ist wieder Schotterstrasse. Allerdings ist sie nur in den Kurven schlecht. Alles, was Räder hat, fährt auf dieser Strasse, weil sie besonders ist. Sie führt durch Urwald. Am Strassenrand kommen nun zu Riesenrhabarber und Fingerhut noch verschiedener Farn und mannshohe Fuchsien dazu. Es heisst schauen und geniessen.

Unten angekommen, ist die Gegenfahrbahn betoniert, wir fahren weiterhin auf der Schotterstrasse. Es gibt hier einen Hängegletscher, das heisst, er hängt über eine Felswand. Ab und zu brechen Eisstücke ab und fallen hinunter. Man kann ganz in die Nähe wandern. Für uns ist das zu anstrengend. Aber man sieht die vordere Wand auch von der Strasse aus.

Immer wieder werden wir kurz geduscht. Wir sehen viele Gletscher rundherum. Zwischen den hohen Bergen ist es sehr dunkel. Bei la Junta öffnet sich das Tal ein wenig und es gibt ein paar kleine Bauernhöfe mit Ziegen und Schafen. Die Häuser sind alle verschieden. Was uns hier aufgefallen ist, man kann nicht frei zu einem Fluss oder See fahren. Alles ist eingezäunt. Führt eine Strasse zum Gewässer, ist ein Tor davor. Nur in Ortschaften und an Aussichtspunkten ist der Zugang frei

In Chaitén scheint die Sonne wieder. Sie wärmt ein wenig, denn der Wind ist kalt. Ausserhalb des Ortes finden wir einen Campingplatz.

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