Samstag, 10. Januar 2026
Die nette Dame vom Campingplatz hat mir alle Wäsche gewaschen und getrocknet. Wie bin ich froh! Manfred füllt noch Wasser in unseren Tank und wir fahren in die Stadt, um Bargeld zu holen. Es ist schon eindrücklich, wie die Stadt unter der hohen Felswand klebt. Leider kann ich kein Bild davon machen, denn an der Strasse mit Aussichtspunkt auf die Stadt, wird gearbeitet.

Bald nach der Stadt fahren wir wieder über Schotterpiste. Allerdings ist sie sehr gut befahrbar. Einst wurde hier mit dem Wald Kahlschlag betrieben und das Holz ins Ausland verkauft. Heute wird der Wald immer noch bewirtschaftet, aber sofort wieder aufgeforstet. Das sieht man an den geraden Reihen der Bäume. Vor allem die südliche Buche und eine Art Föhre wird hier angepflanzt. Wir können wieder Unmengen an Lupinen bewundern.








So schön gerade, wie die Strasse in meiner Karte aufgezeichnet ist, verläuft die Strasse nicht immer. Es geht rauf und runter und vor allem um viele Kurven. Immer wieder neue Berge zeigen sich hinter den Kurven. Im ersten kleinen Ort namens Manihuales steht ein gehäkelter Christbaum. In Villa Amengual steht eine Kirche aus Schindeln. Die wollen wir uns anschauen. Als wir dort eintreffen, sind viele Leute daran, die Kirche zu restaurieren. Also nur von aussen ansehen! Es fängt an zu regnen.








Wir biegen von der Carretera Austral ab Richtung Puerto Cisnes. Am Strassenrand wächst nun der Riesenrhabarber und dazwischen blüht der Fingerhut. Puerto Cisnes liegt am Kanal Puyuhuapi, eine Verbindung zum Pazifik. Wir parkieren direkt am Ufer, wo gerade die Flut beginnt. Zur Feier des Tages, unser ältester Sohn hat Geburtstag, essen wir in einem Restaurant. Draussen regnet es und dazwischen scheint die Sonne. Hoffentlich regnet es morgen nicht.













