Freitag, 2. Januar 2026
Wie vom Rancher empfohlen fahren wir zum Lago del Desierto. Aber zuerst suchen wir noch einen Bäcker auf, der gutes Brot haben soll. Er hat sein Geschäft hoch über El Chalten. Die Strasse zum See ist Schotterpiste. Manfred lässt Luft von den Reifen ab. Ist aber immer noch nicht zufrieden mit der Federung.
Wir fahren am Fluss entlang und überqueren etliche Bäche auf holprigen Brücken. Links und rechts hohe Berge. Auf halbem Weg machen wir eine kurze Pause.












Obwohl die Maschine für die Strasse unterwegs ist, wird sie bis nach hinten nicht besser. Es staubt gewaltig. Ob es gesund ist, in dem Staub Fahrrad zu fahren und zu wandern? Ich spüre den Staub auch im Auto. Es knirscht zwischen den Zähnen. Das Auto ist absolut nicht dicht! Die Strasse endet und man kann den See nicht sehen. Einige Schritte muss man durch den Wald gehen, um ihn zu entdecken. Nirgends steht angeschrieben, wo er ist. Aber es hat so viele kleine Trampelpfade, einer führt bestimmt zum See. Er ist keine ausgenommene Schönheit. Ein See eben










Wir essen beim Parkplatz und das Brot ist wirklich sensationell gut, nach all dem weichen Weissbrot. Auf dem Weg zurück ruft Manfred plötzlich: «Aha, ich weiss warum!» Ich bin völlig ratlos. Der Druck für die Federbälge der Hinterachse ist weg. Darum ruckelte das Auto so hart. Er hält aus, steigt aus und behändigt sich der Werkzeuge. Dann liegt er unter den Camper und findet den Fehler sofort. Einer der Schläuche hat ein Riss. Er schneidet ein Stück ab und schliesst ihn wieder an. Zum Glück ist der Schlauch genug lang.
Kein Zweifel, der Komfort auf der Holperstrecke ist um einiges besser jetzt.








Wir finden auf demselben Platz wie gestern wieder eine Stelle für uns. Der Wind frischt auf und es ist draussen kaum auszuhalten. Alle zwei Minuten kommt eine krasse Böe und das über eine Stunde lang. Im ganzen Camper Sand! Hoffentlich hört das zur Schlafenszeit auf mit der Schauklerei!



