Cerro Sombrero – Punta Arenas

Dienstag, 23. Dezember 2025

Bis am Morgen sind 4 Camper auf dem Parkplatz gestanden. Manfred hat den Sonnenaufgang erwischt, als ich noch in den Federn liege. Wir sind nicht die Letzten, die aufbrechen. Unser Ziel ist erst mal die Fähre über die Magellanstrasse. Wir verpassen eine Fähre knapp.

Auf der anderen Seite geht es auf die gleiche Weise weiter wie zuvor. Nur hat der Wind ein paar Stärken zugelegt. Manfred muss hart Gegensteuer geben. Manchmal habe ich das Gefühl, wir haben eine Voliere hinten im Auto, so zwitschert der Wind durch jede Ritze.

Es ist schon schöner, auf den chilenischen Strassen zu fahren. Keine Schlaglöcher wie in Argentinien. Langsam zeigen sich wieder Büsche in der Landschaft. Auf der rechten Seite begleitet uns eine Hügelkette. Die Estanzias liegen näher an der Strasse als in Argentinien.

Wir halten bei der verlassenen Estanzia Gregorio. Das alte Garagentor sieht hübsch aus. Gegenüber im Wasser liegt ein Schiffswrack.

Zweimal werden wir durch Strassenbauarbeiten aufgehalten. Als wir in Punta Arenas einfahren, begrüssen uns links und rechts der Strasse blühende Lupinen. Das ist eine Augenweide.

In der Stadt suchen wir einen Parkplatz und finden einen mit Glück. Sofort steht eine Dame in Uniform vor uns. Hier läuft eine richtige Armada in dieser Uniform herum. Sie kassieren das Parkgeld ein, keine Parkuhr. Ob sich das lohnt? Wir müssen Lebensmittel einkaufen und eine Sim-Karte für Chile. 

Wir suchen einen Stellplatz für die Nacht ausserhalb der Stadt auf.

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