Samstag, 24. Januar 2026
Ausschlafen, duschen und ausgiebig frühstücken. Danach haben wir uns um den Camper gekümmert. In der Nacht hat es ein zünftiges Gewitter gegeben mit Hagel. Unserer Behausung hat das aber nichts gemacht.
Der Campingplatz ist sehr alt und die Infrastruktur. na ja!
Gegen 14 Uhr sind wir mit dem Taxi in die Stadt gefahren. Wenn man unter Mendoza nach Sehenswürdigkeiten sucht, dann wir nicht viel geboten. Die Stadt wurde auch viele Male vom Schicksal hart getroffen und zerstört. Immer wurde sie wieder aufgebaut. Daher gibt es in der Stadt beinahe keine alten Gebäude. Dafür gibt es für eine Wüstenstadt viel Grün.
Wie in Buenos Aires sind die Strassen meist Einbahn geführt und von Bäumen gesäumt. Sie stehen in den Regenabwassergräben. Die sind sehr gross und man muss aufpassen, wo man als Fussgänger hinläuft. Wir steigen am Unabhängigkeitsplatz aus. Dort steht auch der bunte Schriftzug Mendoza. Darunter gibt es einen grossen Brunnen, der aber leer ist. In den mächtigen Akazien hängen riesige Lautsprecher. Da muss manchmal etwas los sein. Rundherum stehen kleine Verkaufsstände.














Wir suchen uns ein Restaurant aus und lassen uns ein gutes Menu schmecken. Danach laufen wir zur Verdauung ein Viereck ab. Viele Einwohner aus Mendoza stammen aus Italien, Spanien und Chile. Für alle drei Nationen gibt es einen kleinen Park. Wir fangen mit dem italienischen Park an. 3 Römer aus Stein stehen in einer Ecke. In der Mitte ein Brunnen mit Wasser aber ohne Wasserspiele.

Wir laufen weiter. Am Boden liegen viele Äste und Blätter vom gestrigen Sturm. Eine Strasse ist gesperrt. Die Stromkabel müssen wieder aufgehängt werden. Ein Baum ist umgekippt und hat den Strommasten mitgenommen. Im spanischen Park werden wir von Lampen und Bänken auf Mosaiksockeln empfangen. Auch hier gibt es einen Brunnen und hier spritzt das Wasser. Auf dem Weg zum San Martin Park kommen wir an der Fussgängerzone vorbei und lassen uns ein kühles Bier schmecken. Es ist heiss und feucht. In der Ferne grollt der Donner.






Es fängt an zu regnen, als wir den Plark von San Martin erreichen. Trotzdem marschieren wir noch zum Park Chile. Wir kommen an einem alten Bankgebäude vorbei. Vom Park sehen wir nicht viel, denn wir sind schon ziemlich nass und suchen ein Taxi. Das bringt uns heil zum Campingplatz.





