Isla de Maipo

Mittwoch, 21. Januar 2026

Am Morgen schleichen Nebelschwaden über das Wasser. Es ist kühl. Wir entscheiden uns trotzdem für kurze Hosen. Da unsere Fenster immer noch nicht gut in der Schiene laufen, muss nochmals geputzt werden!

Am Nachmittag fahren wir zum Weingut Santa Rita. Von Forbes wurde es zum besten Weingut der Welt gewählt! Auf dem Weg dorthin, müssen wir enge Strassen passieren mit alle 100 Metern ein Bumper. Es ist wirklich nervtötend. Besonders weil man sie im Sonnenlicht mit Schatten von den Bäumen kaum sieht. Alles ist entweder eingezäunt, oder mit Hecken umgeben. Man kann die Rebfelder kaum sehen. Es sind ja keine Rebberge, denn es ist alles in der Fläche angebaut.

Um ins Weingut zu gelangen, muss man durch ein Tor und seinen Namen angeben. Nachts ist alles abgeschlossen. Santa Rita ist gross. Wie gross kann ich nicht abschätzen, denn ich habe in Südamerika noch kein Weingut besucht. Informationen dazu gibt es auch keine. Auch nicht wieviel Wein hier produziert wird. Dazu müsste man wahrscheinlich eine Führung buchen, die nicht billig ist. Wir haben schon manche Weingüter in anderen Ländern besucht. Wir machen hier keine Führung. Man darf überall frei herumgehen, ausser in die Weinkeller. 

Es gibt hier ein Museum über die Ureinwohner von Chile. 2006 sind bei Renovierungsarbeiten Tonwaren von den Ureinwohnern zum Vorschein gekommen. Das gab den Anstoss zum Museum. Man kann es gratis besuchen. 

Das rote, lange Haus Dona Paula steht unter Denkmalschutz. Drinnen sind das Restaurant und der Shop untergebracht. Weinstöcke bei der Info sind angeschrieben. Trotzdem könnte ich bei den Reben im Feld die Sorte nicht unterscheiden.

Zuletzt sehen wir uns das Museum an. Es ist eine Zeichnung an der Wand von der Osterinsel. Mit Tinte gemalt, Wahnsinn! Gezeichnet 1797! Ausgestellt sind Töpferware, Web-und Flechtartikel, Gold und Silberarbeiten, sowie Holzschnitzereien. 

Nach so viel Info ist Manfred ermattet und er legt sich in den Rasen. Ameisen lassen ihn nicht schlafen. Wir haben uns entschlossen zum Campingplatz in Isla de Maipo zurückzufahren. Vielleicht gibt es nochmals so einen schönen Sonnenuntergang.

Empfohlene Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert