Rio Grande – Cerro Sombrero

Montag, 22. Dezember 2025

Viel zu erzählen gibt es heute nicht. Es wird eine Strecke, die wir schon in umgekehrter Richtung befahren haben. Zuerst sind wir über die Schotterpiste zur Schaffarm Maria Behety gefahren. Ganz am Anfang der Piste, stehen zwei Bullen nebeneinander hinter dem Zaun. Sie scharren mit den Hufen, dass der Staub in die Luft gewirbelt wird. Sie trennen sich und laufen wieder aufeinander zu. Sie senken ihre Schädel und schauen sich an. Um was geht es? Natürlich um die Damen! «Jetzt» denke ich! Doch es passiert nichts. 

Regen setzt ein, während es weiter weg Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke schaffen. Auf der Farm, mit dem weltgrössten Schärschuppen (?), betrete ich das Büro. Man sagt mir höflich, dass das hier privater Grund ist und kein touristischer Ort mehr. Aber wir dürfen uns umsehen, ohne ein Gebäude zu betreten. Was wir dann auch tun.

Richtung der Grenze zu Chile ist es wieder langweilig. An der Grenze müssen wir einen QR-Code herunterladen und alles Mögliche ausfüllen. Es geht vor allem um das Mitführen von unerlaubten Waren. Als unser Camper untersucht wird, glaubt mir der Zöllner nicht, dass die Eier gekocht sind, und versucht eines aufzuschlagen. Er entschuldigt sich, als er merkt, dass ich nicht gelogen habe. Er verabschiedet sich. Eine Zöllnerin schaut mit Manfred von hinten in den Camper. Aber alles ist in Ordnung und wir können weiterfahren.

Keine Gemeinde-sondern eine Schafversammlung.

Ich entdecke eine neue Blume. Ich werde sie weisse Plastik-Wind-Nelke nennen.

Wir haben heute keine Lust mehr über die Magellanstrasse zu fahren und stellen uns für die Nacht wieder in Cerro Sombrero vor die grosse Halle.

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