Donnerstag, 18. Dezember 2025
In der Nacht hat es geregnet, aber am Morgen blinzelte die Sonne durch die Bäume. Es ist herrlich wieder einmal im Wald zu sein, nach so langer Pampareise. Wir lassen uns Zeit, denn bis Ushuaia ist es nur noch 100 Kilometer.
Als erstes fahren wir über den Garibaldi Pass. Es wird an der Strasse gebaut. Oben ist nicht angeschrieben, wie hoch der Pass ist. Im Internet finde ich die Information. Er ist 450 m hoch und der einzige Pass der Anden, der nicht nach Chile führt, sondern in Argentinien bleibt. Kaum haben wir die Passhöhe erreicht, fliegen uns die ersten Schneeflocken entgegen.












Hier ist aber alle paar Minuten anderes Wetter. Wir erreichen Ushuaia, das ich mir nach Erzählungen kleiner vorgestellt habe. Wir müssen einkaufen, Wasser tanken und fahren in den Nationalpark Tierra del Fuego. Dort darf man im Park übernachten. Wir laufen bis zum Ende am Arias Port, wo es nun wirklich nicht mehr weiter geht. Hier behauptet man, es sei das Ende der Welt. Das ist faktisch nicht möglich, da die Welt rund ist. Aber wir lassen sie im Glauben!!! Nun sind wir also am südlichen Ende des Kontinents Amerika angekommen. Nach dem nördlichen Ende in Dead horse Alaska müssen wir nur noch bis an die Grenze von Mexiko fahren, dann haben wir den ganzen Kontinent durchquert. Wobei nur ein grosses Wort ist. Vom Paraiso Suizo bis hierher haben wir schon 4500 Kilometer zurückgelegt und es warten jetzt noch einige bis zur mexikanischen Grenze.























Wir suchen uns einen schönen Platz am Fluss Brazo Ovando. Wir kochen uns ein gutes Abendessen zur Feier des Tages





